Gigi
Alan Jay Lerner & Frederick Loewe
Musical in zwei Akten
Buch und Gesangstexte von Alan Jay Lerner nach einem Roman von Colette
Musik von Frederick Loewe, Deutsch von Robert Gilbert
Die Uraufführung war eine Produktion von Edwin Lester für die Los Angeles und San Francisco Civic Light Opera Associations und von Saint Subber für den Broadway
Alle Termine, Besetzungen, Tickets
Nächste Vorstellung: 19.05.2012 19:30 bis ca. 21:45
VIDEOS
GALERIEN:
Mit "My Fair Lady" haben der Komponist Frederick Loewe und der Textdichter Alan Jay Lerner dem musikalischen Unterhaltungstheater eines der bezauberndsten Werke überhaupt beschert; von vergleichbarem Reiz ist auch die auf einer Erzählung der französischen Erfolgsautorin Colette basierende "Gigi", die in das Paris der Belle Époque entführt.
Einen augenzwinkernden Blick auf das amouröse Geschehen der französischen Hauptstadt wirft Honoré Lachailles, ein in die Jahre gekommener Bonvivant, der noch immer Gefallen an den jungen Pariserinnen findet. Seinen Neffen, den vermögenden Schwerenöter Gaston, langweilt sein luxuriöses Leben ebenso wie seine zahllosen, nur allzu flüchtigen Eskapaden mit den eleganten Damen der oberen Gesellschaft. Als gern gesehener Gast der in einfachen Verhältnissen lebenden Madame Alvarez entdeckt er während eines Ausflugs in das mondäne Seebad Trouville, dass deren durch Natürlichkeit und Lebenslust faszinierende Enkelin Gigi inzwischen zur attraktiven jungen Dame herangewachsen ist. Bis die beiden als Ehepaar zueinander finden können, sind allerdings noch etliche Missverständnisse aus dem Weg zu räumen, denn Gigis Tante Alicia will ihre Nichte mittels ausgeklügelter Verträge als Gastons Geliebte finanziell absichern. Von einem Leben als Kurtisane will Gigi jedoch nichts wissen, und so hält Gaston, als er seine aufrichtige Liebe zu Gigi erkennt, um ihre Hand an.
Vor der Premiere
Sonntag, 12. Februar 2012, 11.00 Uhr, Malersaal
Premiere
Freitag, 2. März 2012, 19.30 Uhr
Weitere Vorstellungen
3.3., 7.3., 9.3., 11.3. (18.00 Uhr), 15.3., 16.3., 18.3. (18.00 Uhr), 25.3. (15.00 Uhr), 29.3. (geschlossene Vorstellung), 3.4., 4.4., 8.4. (18.00 Uhr), 28.4. (geschlossene Vorstellung), 29.4. (18.00 Uhr), 11.5., 12.5., 19.5., 20.5. (15.00 Uhr), 23.5., 12.6. und 22.6.
Beginn jeweils 19.30 Uhr, sofern nicht anders angegeben
Pressestimmen
Pariser Charme mit Pep und Esprit – stark inszeniert, gut gespielt
…ein Musical-Klassiker aus Hollywoods Traumfabrik, der in der Oper Graz temperamentvoll und exakt in Szene gesetzt wird.
„Regisseur Mathias Davids verleiht dem Klassiker(…) eine Menge Pep. Da sitzt das Timing, da passt die Personenregie exakt, da ist jede einzelne der schwungvollen Choreographien (Simon Eichenberger) gelungen. Das Bühnenbild von Mathias Fischer-Dieskau spielt geschickt mit Paris-Klischees. (…) Judith Peters Kostüme erwecken die Eleganz der Belle-Époque zum Leben.
Für Götz Zemann bedeutet der Honoré Lachailles einen wundervollen Ausklang seiner Bühnenkarriere. Uschi Plautz darf als Mamita endlich einmal mit der feineren Klinge arbeiten. Ihr Duett „Ich erinnere mich gut“ ist der rührende Höhepunkt des Abends.Sieglinde Feldhofer spielt den naiven Wildfang Gigi (…) bravourös und dominiert das Geschehen auch stimmlich.“
(Martin Gasser, Kronen Zeitung)
Muntere "Gigi" verbreitet Musical-Heiterkeit in der Grazer Oper
Paris um 1900, flotte Songs, stimmungsvolle Kulissen und eine überzeugende Hauptdarstellerin: Mit dem Musical "Gigi" ist der Grazer Oper ein ansprechender Unterhaltungsabend für die ganze Familie gelungen, der bei der Premiere am Freitag vom Publikum begeistert aufgenommen wurde. Strahlender Mittelpunkt der Aufführung ist Sieglinde Feldhofer als natürlich-unverbildete Gigi, die von dem ganzen hektischen Drumherum unberührt bleibt und auch gesanglich keine Wünsche offen lässt. Ihr nimmt man ihre Kindlichkeit ebenso ab wie den Schmerz, als sie erkennt, welchen Weg sie nicht gehen will. Uschi Plautz als Großmutter berührt besonders in der Begegnung mit ihrem alten Liebhaber. Guido Weber als Gaston (verfügt) über Eleganz und eine gute Stimme." (Karin Zehetleitner, APA)
Kritik
Nette Unterhaltung mit nostalgischem Charme
Temperamentvolle Titelheldin…
„Sieglinde Feldhofer, die mit ihrem klaren Sopran exzellent singt, mimt die Verwandlung des ungebärdigen Mädchens zur jungen Frau (…) mit bezaubernder Überzeugungskraft. Als Tante Alicia feiert Lotte Marquardt nach langer Pause ihr Comeback auf der Bühne. Vor allem in der Szene, in der sie mit dem Anwalt über die Vertragsbedingungen feilscht (…) läuft sie zu großer Form auf. Guido Weber (als Lebemann Gaston) meistert die Aufgabe mit hübschem Tenor und der nötigen Eleganz.“
Götz Zemann wird als „Erdiger als seine Vorgänger (Maurice Chevalier, Johannes Heesters, Peter Minich und Michael Heltau) und männlicher im Vokalen durch seine saftige Baritonstimme…“ empfunden.
„Das rasche Szenenwechsel ermöglichende Bühnenbild von Mathias Fischer-Diesaku (…) und die üppigen Kostüme von Judith Peter garantieren die nötige Atmosphäre". Das Grazer Philharmonische Orchester „wartet mit Streicherglanz und glitzerndem Blech auf“. (Ernst Naredi-Rainer, Kleine Zeitung)
BESETZUNG:
| Ein Rezeptionist/Maitre Duclos/Jean Paul u.a.: |
Rob Pelzer |