KRIEG. Stell dir vor, er wäre hier.

Regie Georg Schütky
Choreographie Benjamin Louis Rufin
Bühne Georg MOOSBRUGGER
Videodesign Roland RENNER

Ist es vorstellbar, dass hier in Europa Krieg ausbricht? Wer würde gegen wen kämpfen und warum? Wie würden dann wohl deine Tage aussehen? Was wäre wichtig? Wovor hättest du am meisten Angst? Wie würdest du dich verhalten? Und wohin würdest du gehen?

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für Jugendliche und Erwachsene ab 13 Jahren

Ein Theaterprojekt frei nach dem Jugendbuch von Janne Teller /

Regie
Georg Schütky

Choreographie
Benjamin Louis Rufin

Bühne
Georg MOOSBRUGGER

Videodesign
Roland RENNER

„Ich hoffe, dass dieser Text unpolitisch gelesen wird, als eine Einladung an das Vorstellungsvermögen. Eine Einladung, das Leben der anderen nachzuvollziehen, ein Schicksal, das hoffentlich nie unser eigenes sein wird. Dafür sind wir alle verantwortlich.“ (Janne Teller)

In ihrem Essay „Krieg. Stell dir vor, er wäre hier“ hat die vielfach ausgezeichnete, viel diskutierte dänische Autorin Janne Teller einen ebenso einfachen wie ungewöhnlichen Perspektivenwechsel vollzogen, der bis heute nichts an Aktualität verloren hat, lädt er doch dazu ein, die Fronten zu wechseln und sich das vorzustellen, was für viele Menschen alltäglich, für uns eine schreckliche Dystopie ist: KRIEG. Hier. Bei uns. Mit allem, was dazugehört: Angst, Hunger, Kälte, Zerstörung, der Flucht in ein fremdes Land, dem Verlust jeglicher Sicherheit, der Heimat, dem, was man für seine Zukunft geplant oder erhofft hat. Aber – kann man sich so etwas überhaupt vorstellen, wenn man es nicht selbst erlebt hat?

Ausgehend von Janne Tellers Text haben sich das Next Liberty und das TaO! – Theater am Ortweinplatz gemeinsam mit einer Gruppe junger DarstellerInnen auf dieses spannende Gedankenexperiment eingelassen und über mehrere Monate hinweg gearbeitet, nachgefragt, Vorstellungen und Nachforschungen angestellt und daraus ein performatives Stück entwickelt, das die ZuschauerInnen dazu einlädt, sicheres Terrain zu verlassen, neue Perspektiven einzunehmen und zu versuchen, sich mit dem, was Theater kann und darf, mit dem Unvorstellbaren auseinanderzusetzen.

Idee/Konzept: Manfred Weissensteiner, Dagmar Stehring, Benjamin Rufin, Georg Schütky
Inszenierung: Georg Schütky
Choreografie: Benjamin Rufin
Bühne: Georg Moosbrugger
Bühnen- und Livemusik: Robert Lepenik
Kostüme: Fabian Krainer, Beatris Lipovat, Lena Muri, Viktoria Reder (SchülerInnen der Modeschule Graz); Denise Heschl (Support)
Videos: Roland Renner

Mit: Jonathan Felber, Friederike Filler, Zoe Flor, Matthias Fuchs,Tim Habe, Colin Hadler, Iris Kapeller, Katrin Leiner, Sebastian Makovec, Lukas Michelitsch, Vera Posch, Elisabeth Reichenbrugger, Felix Schalk, Maya Simon, Chiara Stoisser, Paul Walch, Tanya Weghofer

www.tao-graz.at

 

 

Besetzung

Regie Georg Schütky, Choreographie Benjamin Louis Rufin, Bühne Georg MOOSBRUGGER, Videodesign Roland RENNER, Regieassistenz Julia Zach

Vorstellungen

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Pressestimmen

"Eindrückliche Bilder ... ein gelungener Versuch, das Unfassbare greif- und denkbar zu machen, der vom Publikum mit lang anhaltendem Applaus und Standing Ovations gewürdigt wurde." (Kleine Zeitung)

"Es ist ein Abend, der den Krieg näher rücken lässt und eine Begegnung mit kritischen, sensiblen und vifen Jugendlichen beschert." (Kronen Zeitung)

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