Felix
Rösch

Musik

Fanpost

Möchtest du Felix Rösch eine Nachricht hinterlassen oder hast du eine bestimmte Frage? Einfach Mail an: fanpost@nextliberty.com

Mehr Details

Felix Rösch (*1985) ist ein deutscher Komponist und Musiker. Seit 2006 schreibt er die Musik zu zahlreichen Hörspiel-, Theater- und Filminszenierungen, sowie zu eigenen, audiovisuellen Konzertstücken. Seine Musik bewegt sich im Spannungsfeld zwischen filmmusikalischen Orchesterklängen, Neuer Musik und elektronischer Clubmusik und zeichnet sich durch die elektronischen Verarbeitung, Verfremdung und Neukombination von orchestralem Material aus.Er erhielt mehrere internationale Preise und Stipendien, unter anderem den Förderpreis für Künstlerische Forschung 2015 des Instituts für Künstlerische Forschung Potsdam, den 1. Platz der Score Competition 2011 der Berlinale, sowie den europäischen Filmmusikpreis WDR Filmscore Award 2009. 2010 war er Stipendiat der Ewald-Horbach Stiftung und erhielt 2011 den Förderpreis des Landes NRW für junge Künstler*Innen im Bereich Komposition.

Für den Westdeutschen Rundfunk schrieb er die Musk zu zahlreichen Hörspielen, etwa „Die Unendliche Geschichte“ (Gewinner des Deutschen Hörbuchpreises 2015), „Daemon“ (Nomminiert für den Grand Prix de Littérature Dramatique 2013), „Darknet“ (2014), „Delay“ (2015) und „Nachtexpress“ (2016). Hierfür arbeitet er regelmäßig mit dem Funkhausorchester, dem Rundfunkchor, sowie dem Sinfonieorchester des WDR. Als Komponist und Dirigent arbeitete er zudem mehrfach mit dem Deutschen Filmorchester Babelsberg.

Am Theater führt ihn seine Arbeit als Komponist und musikalischer Leiter mit Jan Friedrich an das Düsseldorfer Schauspielhaus (NATIVES, 2016), an das Staatstheater Hannover (Kabale & Liebe, 2017) an die Schauburg München (Frühlingserwachen, 2017), sowie mit Martin Nimz an das Schauspielhaus Konstanz (Die Rund- und die Spitzköpfe, 2012). Für die Inszenierungen von Autor und Regisseur Kristo Šagor ist er seit 2011 an zahlreichen Bühnen in ganz Deutschland zu Gast – zuletzt am Düsseldorfer Schauspielhaus (Weihnachtsmärchen: Die Schneekönigin, 2017), am Staatstheater Saarbrücken (Penthesilea, 2014), am Theater Magdeburg (Die sexuellen Neurosen unserer Eltern, 2015), sowie am Jungen Ensemble Stuttgart (Patricks Trick, 2015). Im selben Jahr führte ihn sein Weg an die Volksbühne Berlin, wo er die musikalische Leitung des Stücks „12-Sparten-Haus“ von Vegard Vinge und Ida Müller übernahm.

Er komponierte die Musik zu mehr als vierzig Kurz- und Langspielfilmen, darunter "Pitter" (Filmuniversität Babelsberg, 2016) von Michael Nathansky, "Flow" (Filmuniversität Babelsberg, 2016) von Natalia Sinelnikova, "Geheime Melodien" (Filmuniversität Babelsberg, 2015) von Lars Ostmann, "Galileos Monde" (KHM 2011) von Quimu Casalprim-i-Suárez und "Up and Down the Horizon" (KHM, 2012) von Sabrina Sarabi. Seit 2016 schreibt er als freies Mitglied der berliner Klangagentur TAUCHER Sound Environment Musik zu verschiedenen raumgreifenden Installationen und multimedialen Anwendungen für Mercedes Benz, TRIAD und Siemens.

Er erhielt seinen ersten Klavierunterricht im Alter von fünf Jahren. Nach Abitur und Zivildienst studierte er Ton- und Bildtechnik an der Robert-Schumann-Hochschule Düsseldorf im Hauptfach klassisches Klavier (Dipl. Ing. 2012) und Komposition für Film und Fernsehen an der Filmuniversität Potsdam, Babelsberg (Master of Music 2017).

Er lebt und arbeitet in Berlin.

Mail Theaterkasse II Kaiser-Josef-Platz 10, 8010 Graz | T +43 (0)316 / 8000 | tickets@ticketzentrum.at