Georg
Schütky

Regie

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Der junge österreichische Regisseur war Mitglied der Wiener Sängerknaben und studierte Musiktheaterregie an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ in Berlin. Heute inszeniert er an Theatern und Opernhäusern in ganz Deutschland und Österreich.
Nach seiner Assistenzzeit bei Regisseuren wie Peter Konwitschny, Vera Nemirova, Tilman Knabe, Lorenzo Fioroni und Tatjana Gürbaca inszenierte er an der Oper Leipzig die Kantate „Ich hatte viel Bekümmernis“ von Johann Sebastian Bach. Für das Staatstheater Mainz entwickelte und inszenierte er die vielbeachteten Musiktheaterabende „Maria Hilf“ und „Ein Herzschlag ist keine Massenbewegung“. In Österreich waren seine Arbeiten am Landestheater Salzburg (Georg Friedrich Händels „Ariodante“ in Co-Regie mit Johannes Schütz), sowie bei den Festspielen Oper Burg Gars („Der Freischütz“) zu sehen.

Mit dem Next Liberty Theater Graz verbindet ihn eine besonders intensive künstlerische Beziehung. Nach „Das Kind der Seehundfrau“ und „Krieg, stell dir vor er wäre hier“ eröffnete er die Spielzeit 2017/2018 im September mit „König Artus“.

In der Werkstatt der Staatsoper Berlin realisierte er 2015 die erste Aufführungsserie von Stockhauses „Originale“ an einem Opernhaus. 2017 inszenierte er auch die Neuauflage dieses Musiktheaters für die Staatsoper Berlin. Regelmäßig arbeitet er auch mit dem Musiktheaterensemble opera lab zusammen, mit dem er u.a. Trond Reinholdtsen „Music as Emotion“ im Ackerstadtpalast Berlin auf die Bühne brachte.

Neben seinen Opern- und Schauspielinszenierungen arbeitet er auch in unterschiedlichen soziokulturellen Projekten. In Belgrad erarbeitete er „Catching Fire – Haendel on the Roads“ – ein Opernprojekt mit Jugendlichen aus Serbien, Kroatien und Bosnien. Mit steirischen Schüler_innen am BORG-Kindberg schreibt und inszeniert er Musicals. 2015 waren es „Die Räuber_innen“ nach Friedrich Schiller, im Februar 2018 wird „Die Odyssee“ eine moderne Bearbeitung von Homers Epos zu sehen sein. Als Auftragswerk der Stadt Kapfenberg verwirklichte er 2015 sein erstes Musikvideo und inszenierte dafür den preisgekrönten Weltrekord - Lipdub zum Opus-Hit „Live is Life“ mit 6000 Menschen aus der Region.

Im Sommer 2018 hat Georg Schütky „Jakob der Letzte“, eine Dramatisierung von Peter Roseggers Roman durch Felix Mitterer, in Roseggers Heimat Krieglach auf die Bühne gebracht. Im Oktober 2018 zeichnete der junge Steirer für die Inszenierung des künstlerischen Festakts zum Tag der Deutschen Einheit 2018 in der Staatsoper Berlin verantwortlich. 

"Die rote Zora" - Im Gespräch mit dem Regisseur - HIER LESEN!

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