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5+ / 1.-3. Schulstufe

Ein Singspiel in zwei Akten von Josef Gabriel Rheinberger und Franziska von Hoffnaaß / frei nach dem Märchen von Wilhelm Hauff / Eine Koproduktion mit der Oper Graz

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Haben Vögel eigentlich auch etwas zu lachen? – Gerade haben Kalif Chasid von Bagdad und sein Großwesir Mansor noch den Gesprächen der Vögel gelauscht und sich über die lustigen Tiere um sie herum amüsiert, da ist ihnen das Lachen plötzlich vergangen. „Mu, mu, mu … Du, du, du … oder wie war das noch gleich?“, versuchen sie sich zu erinnern – und sind ratlos. Durch eine List des Zauberers Kaschnur wurden sie in Störche verwandelt und können nur durch ein bestimmtes Wort ihre menschliche Gestalt zurückgewinnen. Aber wer lacht, vergisst das Zauberwort! Da begegnen sie der Nachteule Lusa, die in Wirklichkeit eine verwunschene Prinzessin ist und nur gerettet werden kann, wenn ein Mensch sie in ihrer unansehnlichen Gestalt heiratet. Ob Lusa den beiden helfen kann und der Kalif es schafft, mit seiner verwandelten Gestalt auch seinen Hochmut abzulegen?

Frei nach Wilhelm Hauffs wunderbarem Märchen „Die Geschichte von Kalif Storch“ schuf Josef Gabriel Rheinberger ein Singspiel mit dem Flair von „1001 Nacht“. In der Regie von Michael Schilhan bringt die Singschul’ der Oper Graz die zauberhafte Kinderoper für Soli, Sprechrollen und Chor auf die Bühne des Next Liberty und nimmt das Publikum mit auf eine orientalische Reise durch die Straßen (und über die Dächer) von Bagdad; dort verwandeln sich alle in Störche, Frösche und Eulen und begeben sich gemeinsam auf die Suche nach dem entscheidenden, erlösenden Zauberwort …

Musikalische Leitung: Andrea Fournier
Musikalische Bearbeitung: Paul Maier
Inszenierung: Michael Schilhan
Bühne & Kostüme: Rebeca Monteiro Neves
Dramaturgie: Franziska Kloos
Regieassistenz und Abendspielleitung: Lisa Aigelsperger           

Uhu/Lusa/Selim: Selina Bacher
Großwesir: Sarah Fournier
Uhu/Lusa/Selim: Cynthia Hoffelner
Kaschnur: Marlene Senarclens De Grancy
Kalif: Kristin Vorraber
Frösche: Lukas Scherr | Judith Aichhorn

sonstige Rollen: Menna Alkazemi | Stephanie Fournier | Lea Tropper | Theodore Servatius | Johanna Schöffmann | Maja Schellauf | Lea Meßner | Michael List | Hannah Höfler | Nikolaus Enichlmair | Valentina Daum | Friedrike Berner | Balazs Illyes

 



Für Schulen
• 2-stündige Workshops zu den Themen:
Märchen aus »1001 Nacht«, Kritik an Hochmut und Bequemlichkeit

Information und Anmeldung unter: operaktiv@oper-graz.com

Pressestimmen

„Was die Großen können, können die Kleinen schon lange! Während im Haus gegenüber "Don Giovanni" Premiere feierte, präsentierte die Grazer Oper im Next Liberty ihre märchenhaft-vergnügliche Kinder-Produktion "Kalif Storch" von Josef Rheinberger mit jungen Talenten aus der hauseigenen Singschul‘.

Eine Stunde dauert die von Michael Schilhan märchenhaft inszenierte Kinderproduktion (Bühne/Kostüme: Rebeca Monteiro Neves), bei der alle Rollen von Schülern der Opern-Singschul‘ übernommen werden. Begleitet vom "Großwesir" Sarah Fournier singt sich Kristin Vorraber in der Hauptrolle als wunderbar eitler Kalif durch eine kindergerechte Verwandlungsgeschichte, in der junge Talente wie Marlene Senarclens de Grancy (Kaschnur), Selina Bacher (Uhu/Lusa) oder Cynthia Hoffeiner (Selim) mit Gesang und Schauspiel auftrumpfen. Für Erwachsene hat Schilhan Anspielungen auf "volksnahe" Populisten in Gestalt des neuen Kalifen eingebaut, die aber nie die kindliche Atmosphäre stören. Und weil auch das von Andrea Fournier geleitete Musikerensemble mit romantischorientalischen Bläserklängen verzaubert, ist für alle Opernfreunde ab 5 Jahren, und solche, die es noch werden wollen, ein Besuch dringend empfohlen!“

(Kronen Zeitung

„Entzückende Fröschlein sowie orientalisches Flair mit Turbanen und Pumphosen laden zum bunten Spektakel (Ausstatterin: Rebeca Monteiro Neves) samt Ouvertüre und Arien, ganz wie im großen Haus neben an. Adebar bringt die Kinder zu Wilhelm Hauff ins Grazer Next Liberty, wo Josef Gabriel Rheinbergers „Singspiel für die jugendliche Welt“ von 1888 nach dem Libretto seiner Frau Franziska von Hofnaaß frei nach dem Kunstmärchen „Kalif Storch“ ins Reich von „1001 Nacht“ eintauchen lässt.

Kindgerecht, dosiert kurz inszeniert der Next-Liberty-Hausherr Michael Schilhan die Einstiegsoper für junge Fans ab fünf Jahren und verfügt mit Kristin Vorraber über einen feinen, spielerisch gewitzten und gesanglich flötenklaren Titelhelden. Prima auch der Großwesir von Sarah Fournier; ganz entzückend die Singschul’ der kooperierenden Oper Graz unter der musikalischen Leitung von Andrea Fournier.

Um Hochmut geht es bei Hauffs in einen Storch verwandelten Statthalter, wobei Schilhan mit gut zwei Dutzend Nachwuchstalenten höchst aktuell auch die Umweltbedrohung ins Spiel bringt. 50 Mi nuten Spaß und Spannung auf schlichtem Klangteppich machen die tolle Gesamtleistung zum Erlebnis.“

(Kleine Zeitung)
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